Café + am 29.11.2018 Lieder und Worte zum Advent

Café+ am 29. November 2018: „Lieder und Worte zum Advent“ Die Einstimmung auf Weihnachten erfolgte im „Café+“ an einem trüben Novembernachmittag vor dem ersten Advent. Der Besuch erwies sich wieder einmal als äußerst lohnend, denn Café+ bot ein ansprechendes adventliches Potpourri aus Musik, Bibelzitaten und Textbeiträgen sowie reichlich kulinarische Genüsse. Nach einer schönen musikalischen Improvisation am Clavinova durch Lydia Buchmüller begrüßte Ruth Robles die Gäste und erzählte zu Beginn ein Weihnachtserlebnis aus ihrer Kindheit 1978, welches das letzte Weihnachten war, bevor ihr Vater verstarb: Hinter dem Weihnachtsbaum stand ein riesiger Karton, schön in Weihnachtspapier eingewickelt und im Weihnachtsbaum selbst, auf einem der Äste, war ein ganz kleines Kästchen, auch als Weihnachtsgeschenk eingepackt. Alle fünf Kinder waren sehr neugierig. Aber der große Kasten wurde an Mama übergeben – und das kleine Kästchen bekam Ruth. Darin war eine Kette mit einem goldenen Anhänger. Auf diesem Anhänger ist hinten ihr Geburtsdatum eingraviert und vorne steht: „Jesus salva“. „Jesus rettet“. Die Kette, das kleine, unscheinbare Geschenk, begleitet sie seit 40 Jahren! Und heute, in diesem Café+, geht es um ein Geschenk, das uns schon viel länger begleitet. „Macht hoch die Tür“, gemeinsam gesungen, deutete dann bereits auf das Geschenk, das wir in Jesus haben, hin. Die Zeit für Kaffee, Kuchen, Schnittchen und guten Gesprächen wurde von Lydia Buchmüller am Clavinova mit einer einfühlsamen Improvisation eines russischen Weihnachtsliedes beendet. Doris Loh leitete dann mit einem Erlebnis aus Marbella in Spanien zu dem ersten Lied des Singeteams über. Ihr Mann und sie hatten dort versucht, die Menschen mit dem Evangelium bekannt zu machen. Sie trafen dort Deutsche, die sehr wenig oder auch gar nichts von der Bibel kannten. Ein Mann wollte auf keinen Fall eine Bibel in die Hand nehmen, aber er tat es schließlich doch und seine Frau sagte zu ihm: „Statt dir abends immer Märchen vorzulesen, lese ich dir ab heute aus der Bibel vor.“ Und um die Bücher der Bibel besser kennen zu lernen, sangen sie mit den Leuten ein Lied, in welchem sämtliche Bücher des Neuen Testamentes vorkommen. Dieses Lied durften die Café+ – Gäste nun auch lernen. Wolfram Eberius brachte zwei Titel auf seiner Flöte zu Gehör, begleitet von Klaus Loh am Klavier – und dann folgten im Wechsel Lieder – vom Singeteam und Lydia Buchmüller unter der Leitung von Doris Loh  vorgetragen – und Bibeltexte zum Advent – etwa „Herbei, o ihr Gläubigen“ oder „Tochter Zion“ – gemeinsam mit den Besuchern gesungen. In Bezug auf Engel erfreute Doris Loh die Gäste mit einer Geschichte über ein Krippenspiel, in dem ein kleiner Junge sich besser als Engel anstatt als der ablehnende Wirt, den er eigentlich hatte spielen sollen, eignete.  Das beeindruckende Lied „Das wünsch ich mir“ mit dem Refrain „Frieden für die ganze Welt“, war dann auch die Überleitung zu einer Kurzandacht von Klaus Loh, der auf den Satz der Engel damals einging: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Menschen versuchen seit vielen Jahrtausenden immer wieder, Frieden auf Erden herzustellen. Damals zur Zeit Jesu gab es tatsächlich eine Phase, in der man von der ´Pax Romana`, dem ´Römischen Frieden`, sprach. Es war gelungen, die Welt einigermaßen zu befrieden. Aber auch dieser Friede musste immer wieder mit Gewalt hergestellt werden. Kriege waren damit nicht ausgerottet worden und bestimmen das Leben der Menschen bis heute. Karl May schrieb in seinem Werk ´Und Friede auf Erden`, dass Humanität und das Göttliche im Menschen schließlich Frieden stiften werden. Aber auch diese Versuche sind bis heute immer wieder gescheitert. Dieser himmlische Frieden kommt nur durch den Herrn Jesus Christus zu den Menschen seines Wohlgefallens, den Menschen,...

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