Cafe + | Begegnungen verändern das Leben.

Café +
Donnerstag, 12.2.2015 um 15 Uhr

Thema: Begegnungen verändern das Leben.

Referent: Karl-Otto Haas

Neben Kaffee und Kuchen wird dieses + ein ganz besonderes Erlebnis sein!

Über den Referent

Karl-Otto Haas war nach seiner Tätigkeit als Industriekaufmann viele Jahre als Schulleiter tätig. Ehrenamtlich engagierte er sich als Organist und Chorleiter. Er bereiste fast die ganze Welt, bei vielen Reisen als Reiseleiter.

Karl-O. Haas ist den Gästen des Café+ kein Unbekannter mehr, hatte er doch vor drei Jahren, fast auf den Tag genau, schon einmal einen Vortrag hier gehalten. Damals lautete sein Thema: „Lange unterwegs – und ich freue mich immer noch auf morgen“.

Seither hat sich für ihn einiges verändert. So wurde er durch zwei schwere Erkrankungen in seinen unermüdlichen Reisen und Tätigkeiten jäh ausgebremst. Dadurch bekamen die Worte, die der Dichter Andreas Gryphius vor 400 Jahren gedichtet hatte, für ihn eine ganz persönliche Bedeutung:

„Mein sind die Jahre nicht,
die mir die Zeit genommen;
mein sind die Jahre nicht,
die etwa möchten kommen;
der Augenblick ist mein,
und nehm` ich den in acht,
so ist d e r mein,
der Jahr und Ewigkeit gemacht.“

„Begegnungen, die das Leben verändern“, davon hat Karl-O. Haas in seinem abwechslungsreichen Leben und auf seinen Reisen zahlreiche gemacht, was er an mehreren Beispielen demonstrierte. Begegnungen können eine Bereicherung, aber auch eine Herausforderung sein. Sie können zu Entscheidungen und Weichenstellungen führen, können ermutigen, jedoch auch enttäuschen.

Aber es gibt nicht nur Begegnungen menschlicher Art, auch die Vielfalt in der Natur, das Weltall, Literatur, Malerei, Fotografie, Sport, Spiel, Musik und vieles mehr kann zu einer Begegnung der besonderen Art werden.

Als Menschen sind wir besonders begabt zur Begegnung durch unsere fünf Sinne:

  • Hören: Stille, Geräusche und auch Lärm bewusst wahrnehmen
  • Sehen: Mit offenen Augen die Umwelt sehen und entdecken
  • Schmecken: Die Vielfalt genießen können
  • Riechen: Die Düfte der Erde, der Region in der ich lebe, des Waldes der See erfahren
  • Fühlen: Die Zartheit der Haut, die Leichtigkeit einer Feder, die Stacheln von Dornen fühlen

Und: Wir können mit den Augen des Herzens Dinge sehen, die für unsere Sinne unsichtbar sind!

Nach einer Begegnung ist man nicht mehr der, der man vorher war, wir werden durch sie verändert, auch an diesem Café+-Nachmittag ist das geschehen.

Zum Schluss ermutigte der Moderator des Nachmittags, Klaus Loh, dem großen Gott, der die Welt und die wunderbare Natur für uns geschaffen hat, zu glauben und zu vertrauen. ER hat unser Leben im Griff und möchte uns führen, wenn wir das wollen. Passend zu dem Vortrag wurden die Gäste mit dem „Wort zum Donnerstag“ verabschiedet:

„Hab keine Angst. Glaube nur.“ (Markus-Evangelium 5, 36)

Am 16. April nimmt Klaus Loh die Zuhörer dann mit auf „Reisen mit leichtem Gepäck“, worauf man schon sehr gespannt sein darf!

Barbara Schellhase