Faszinierend – das Weltall

Café + 14.07.2016 mit Klaus Loh: „Faszinierend – das Weltall“

Café+, das ist inzwischen schon eine Institution geworden, die gerne angenommen wird. Der Saal füllt sich und man genießt die Gemeinschaft, die leckeren Kuchen und die liebevoll belegten Baguette-Brote. Musikalisch professionell umrahmt von Lydia Buchmüller führt Ruth Robles routiniert durch das Programm.

Dieses Mal werden die Gäste von Referent Klaus Loh in die unendlichen Weiten des Weltalls mitgenommen. Universum – aus dem Lateinischen – bedeutet „alles in eins gekehrt“. Hiermit wird alles in einem Wort zusammengefasst, was wir uns nur vorstellen können. Und heute müssen wir sagen, das Weltall, das Universum, ist etwas, was wir uns nicht vorstellen können. Die Theorien etwa über die Größe und die Ausdehnung des Weltalls sind so hochkompliziert, dass sie sogar von besonders hochbegabten Mathematikern oder Physikern nur andeutungsweise verstanden werden können.

Auch über den menschlichen Erfindungsgeist kann man staunen: Am 4. Juli dieses Jahres erreichte die amerikanische Raumsonde Juno nach 5-jähriger Reise den Planeten Jupiter. Aus dessen Umlaufbahn soll sie mindestens ein Jahr lang diesen immer noch rätselhaften Himmelskörper studieren und entsprechende Bilder zur Erde senden. Jupiter ist 600 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und über eine solche Distanz überhaupt Bilder schicken zu können, ist erstaunlich!

Der Name der Sonde, „Juno“, entstammt der griechisch-römischen Mythologie. Der Gott Jupiter umgab sich danach mit einem Wolkenschleier, um seine üblen Taten zu verbergen, doch seine Frau, die Göttin Juno, konnte durch die Wolken hindurchsehen und Jupiters wahre Natur erkennen. Die Raumsonde der Amerikaner soll jetzt sozusagen durch die Wolken des Planeten hindurchsehen, um seine Eigenschaften besser zu erkunden.

Übrigens haben alle Planeten Namen griechisch-römischer Götter, nur unsere Erde nicht. Es gibt ja diesen Merksatz für die Namen der Planeten:

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.“

Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto – seit August 2006 wird allerdings Pluto nicht mehr als Planet bezeichnet, da er zu klein ist.

Aber gut ist, dass unsere Erde nicht den Namen eines griechischen oder römischen Gottes trägt, sondern einfach „Erde“ heißt, nach dem Material, aus dem sie zu einem großen Teil besteht.

Warum wollen wir Menschen eigentlich immer noch mehr über das Weltall herausfinden? Warum sind wir so neugierig und gleichzeitig immer wieder so stark berührt von den Einblicken in das unvorstellbar große Weltall?

Jemand hat mal gesagt: Du kannst einem Esel nicht den Mond erklären. Wenn es dir tatsächlich gelingen sollte, dass er mal kurz seinen Kopf hebt, dann wird er doch im nächsten Moment wieder Richtung Boden schauen und weiter fressen.

Hier erkennen wir einen großen Unterschied zwischen Menschen und Tieren: Menschen haben eine Sehnsucht danach, das Unendliche zu erforschen. Gott hat uns, wie es in der Bibel einmal heißt, die Ewigkeit in unsere Herzen hinein gelegt. Als Menschen suchen wir etwas, was weit über das Sichtbare hinausgeht.

Tiere haben nicht diese „Ewigkeit“ in ihren Herzen. Deshalb kann man auch einem Esel nicht den Mond erklären, obwohl der ja das am deutlichsten sichtbare und scheinbar größte Objekt des Weltalls ist, was wir so bemerken – oft auch nicht nur am dunklen Nachthimmel.

Und damit sind wir bei dem Objekt des Weltalls angekommen, mit dem wir uns heute besonders beschäftigen wollen: dem Mond. Der Mond ist der Himmelskörper, den man nach der Sonne am besten beobachten kann. Schon mit bloßem Auge kann man bestimmte Strukturen erkennen und seit der Frühzeit der Menschen wurde dem Mond auch immer schon etwas Mystisches, Geheimnisvolles angedichtet.

„Der Mann im Mond“ – oft hat man auf der Mondoberfläche menschliche oder auch tierische Figuren zu sehen geglaubt. In Japan sah man einen Hasen im Mond. Und in dem westafrikanischen Gambia wollte man ein Krokodil im Mond erkennen. Heute kennt man die Mondoberfläche sehr genau. Da sind natürlich keine menschlichen oder tierischen Figuren zu finden.

Die Vertiefungen werden in der Regel als Meere bezeichnet, obwohl es auf dem Mond kein Wasser gibt. Wie man heute weiß, handelt es sich um Krater und man hat erst in jüngerer Zeit festgestellt, dass das Innere des Mondes wohl noch heiß sein muss. Die Oberfläche jedoch ist kalt und unwirtlich.

Bis heute glauben Leute, dass der Mond einen direkten Einfluss auf unser Leben hat und vielleicht sogar unser Schicksal mitbestimmt. Dass der Mond Einfluss auf unser Leben hat, kann man tatsächlich nachweisen, aber das sind mehr naturwissenschaftliche Überlegungen, die die Bedeutung des Mondes für das Leben auf unserer Erde ganz allgemein beschreiben – aber eben nicht für das „Schicksal“ eines einzelnen Menschen.

In früheren Zeiten nahm man an, dass der Vollmond das Schlafwandeln auslöst, weshalb das Phänomen auch Mondsucht (Lunatismus) genannt wurde. Dies wurde inzwischen wissenschaftlich widerlegt. Mit dem Mond hat nichts zu tun, aber es ist ein Beispiel dafür, dass man für etwas, was man nicht erklären kann, irgendwo eine Ursache sucht, und da bot sich neunmal der Mond an. Er scheint eben oft, wenn nachts Leute aufwachen und herumlaufen.

In der Astrologie haben Sonne und Mond eine große Bedeutung. So liest man dort:

„Das Zeichen, in dem die Sonne steht, ist Ihr Sternzeichen, das Sie wahrscheinlich kennen. Aber wissen Sie auch, in welchem Zeichen Ihr Mond im Horoskop steht?

Der prägt Ihr Leben ebenfalls sehr stark, vor allem Ihre Empfindungen. Für den Mann steht der Mond außerdem für das Bild der Frau, das er in sich trägt. Bei der Frau prägt der Mond ihr Selbstbild und ihre Vorstellungen vom Frau- und Muttersein.“

Gott dagegen hatte eine wesentlich realistischere Vorstellung von Sonne und Mond, als er sie schuf. Im Gegensatz zu den vielen Weltentstehungsmythen der Frühzeit heißt es im biblischen Schöpfungsbericht im 1. Buch Moses ganz nüchtern und sachlich:

  1. Mose 1,14-16+19: „Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre. Und Gott machte zwei Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.“

Oder wir lesen in Psalm 104, 19: „Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen“

Diese Aufgabenstellung von Sonne und Mond stimmt mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit komplett überein. Sonne und Mond sind keine mystischen Gestalten, die man zu verehren hätte oder die unser Schicksal bestimmen könnten. Es sind Himmelskörper, ohne die wir zwar nicht leben könnten, die aber keinerlei Eigenleben haben.

Der Mond wurde dabei ja schon von früh an als Zeitmesser von den Menschen gebraucht, genauso wie Gott es wollte. Die Zeit von einem Neumond über Halbmond – Vollmond – Halbmond bis zum nächsten Neumond nannte man Monat – diese Zeitspanne ließ sich gut beobachten. Und die Zeit, die die Erde braucht, um einmal um die Sonne zu fliegen, konnte man an den Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter ablesen. Sonne und Mond: zwei Himmelskörper, die Zeiten, Tage und Jahre anzeigen.

Dabei wusste man damals noch nicht, dass diese Jahreszeiten dadurch entstehen, dass die Erdachse etwas geneigt ist. Wenn man zu Hause einen Globus hat, hängt der schief in seiner Halterung. Man hat berechnet, dass nur in dem recht schmalen Bereich einer Neigung der Erdachse zwischen 23° und 24° der größtmögliche Anteil der Erdoberfläche lebensfreundliche Bedingungen hat. Erstaunlicherweise hat die Erdachse genau eine Neigung von 23 ½°!

Dabei spielt der Mond eine ganz wichtige Rolle, damit diese Neigung der Erdachse auch erhalten bleibt. Wenn man sich einen Kreisel vorstellt, der am Boden seine Runden dreht, weiß man, dass er irgendwann anfängt zu trudeln und dann kippt er ganz schnell um. Das würde auch mit unserer Erde passieren, wenn der Mond durch seine Anziehungskraft die Erde nicht so stabil erhalten würde.

Auch andere Planeten unseres Sonnensystems haben solche Monde, aber keiner dieser anderen Monde hat gerade die Eigenschaften, die nötig wären, um Leben auf dem Planeten zu garantieren. Unser Erd-Mond ist tatsächlich genauso einmalig wie unsere Erde – alles passt haargenau zusammen, um uns die wirklich einmaligen Lebensbedingungen zu bieten, die wir hier auf der Erde vorfinden!

Es scheint den Wissenschaftlern auch keine Ruhe zu lassen, dass sie immer noch keine zufriedenstellende Erklärung haben, wie der Mond und wie unsere Erde entstanden sind. Die Erklärung, die uns die Bibel liefert, ist für viele Menschen nicht akzeptabel und nun sucht man krampfhaft nach einer anderen Entstehungstheorie, Jedoch kommt man einfach nicht weiter, weil zu viele naturwissenschaftliche Beobachtungen von keiner dieser Theorien erklärt werden können.

Nach wie vor wird über die verschiedenen Modelle auf großen Kongressen diskutiert, aber der Nobelpreisträger Dr. Harold Urey, der selbst eine solche Theorie entwickelt hat, sagt dazu: „Ich kenne den Ursprung des Mondes nicht. Ich bin weder meines eigenen noch irgendeines anderen Modells sicher. Ich würde gegen jedes Modell wetten, das als richtig vorgeschlagen würde.“

Die einfachste Erklärung über die Entstehung des Mondes lautet: Gott hat den Mond gemacht. Und er hat ihn so genial gemacht, dass jede andere Erklärung über seine Entstehung bisher an diesen genialen Eigenschaften gescheitert ist.

Denken wir z.B. an die Gezeiten, Ebbe und Flut. Durch die Anziehungskraft des Mondes werden die großen Wassermassen der Ozeane auf der einen Seite der Erde zum Mond hin-, sozusagen „hoch“- gezogen. Gleichzeitig wirkt auf der anderen Seite der Erde die Anziehungskraft des Mondes entsprechend gering, sodass die Fliehkraft der Erde die Wassermassen dort nach außen treibt. Dadurch entsteht an jedem Ort der Erde zwei Mal innerhalb von 25 Stunden Flut, also hohes Wasser, und dazwischen Ebbe, also niedriges Wasser. Diese Gezeiten haben größtenteils nützliche Funktionen: die Küstenlinien werden gereinigt, die Wassermassen der Ozeane werden gründlich durchgemischt und damit mit neuem Sauerstoff versorgt (für die Fische lebensnotwendig), Fahrgewässer werden regelmäßig ausgewaschen und offen gehalten.

Wäre der Mond nur ein bisschen größer, würden die Gezeiten erheblich stärker ausfallen und mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Und wäre der Mond nur ein bisschen kleiner, würden die Weltmeere nicht mehr gut genug durchmischt und der für die Pflanzen- und Tierwelt im Meer nötige Sauerstoff wäre dort Mangelware. Der Architekt, der hinter dem ganzen Weltall steht, scheint einen großen Durchblick zu haben, dass er auch den Mond genau so gemacht hat, wie wir ihn heute unbedingt brauchen!

Die Mondachse ist übrigens auch ein klein wenig geneigt, allerdings nur um 5°. Das reicht aber gerade für den sogenannten „Erntemond“ aus, den ersten Vollmond nach dem 21. September. Zu anderen Jahreszeiten geht der Mond abends jeweils bis zu 50 min später auf; nach dem 21. September geht er aber in den darauffolgenden Nächten jeweils nicht mehr als 10 min später auf. Die Bauern haben seit eh und je bei ihrer Erntearbeit am Abend diese zusätzliche Beleuchtung sehr geschätzt.

Welche Bedeutung hat nun der Mond von der Bibel her?

Der Mond ist nach der Bibel ein Garant der Zuverlässigkeit Gottes und seiner Zusagen. Nach der großen Flut damals hatte Gott dem Noah und seiner Familie gesagt:
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1.Mose 8,22).

Man könnte auch sagen, Gott hat die Naturgesetze, die er in seine Schöpfung hinein gelegt hat, bestätigt. Sie werden immer, solange die Erde steht, existieren und ihre Gültigkeit nicht verlieren. Dazu musste Gott den Mond erfinden und in eine genau passende Umlaufbahn um die Erde schicken. Frost und Hitze, Saat und Ernte sind davon abhängig.

Es ist schon erstaunlich, dass man in der Natur bestimmte Konstanten und Zusammenhänge vorfindet, die sich absolut nicht ändern, die aber in ihrem Zusammenwirken untereinander unser Leben auf der Erde erst möglich machen und dann auch garantieren. Der Mond hat einen wesentlichen Anteil daran.

Der wohl weiseste Mann zwischen Adam und Jesus, der König Salomo, sagt in Psalm 72,5 über Gott: „Man wird dich fürchten, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt, von Geschlecht zu Geschlecht.“

Der Mond ist ein Garant der Zuverlässigkeit Gottes und seiner Zusagen!

Das größte jüdische Fest, das Passah-Fest richtet sich nach dem Mondkalender. Und bei uns wird Ostern nach dem Mond datiert: Ostern findet immer an dem ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond statt. Der Mond bestimmt die Zeiten der Feste – bis heute – er war ja auch von Gott dazu geschaffen worden, mit der Sonne zusammen Zeiten, Tage und Jahre festzulegen.

Die Erschaffung von Sonne und Mond, laut Bibel erst am 4. Schöpfungstag, hat auch eine äußerst wichtige theologische Aussage. Diese Reihenfolge disqualifiziert jede Art von Sonnen- oder Mondkult. Gerade der Mondkult hatte schon früh die Menschheit in eine geistliche Katastrophe geführt. In dem Buch Hiob, einem sehr alten Buch der Bibel, sagt Hiob: „Hab ich das Licht angesehen, wenn es hell leuchtete, und den Mond, wenn er herrlich dahin zog, dass mich mein Herz heimlich betört hätte, ihnen Küsse zuzuwerfen mit meiner Hand? Das wäre auch eine Missetat, die vor die Richter gehört; denn damit hätte ich verleugnet Gott in der Höhe.“ Hiob 31, 26 – 28

Damals wurden die Menschen schon verführt, die Sonne oder den Mond anzubeten und damit Gott abzulehnen. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. gab es Bauwerke, die dem Mondgott gewidmet waren. Ein wesentlicher Grund für die Wegführung der Juden ins babylonische Exil im 6. Jhdt. v. Chr. war ihre ständige Hingabe an den Mondkult.

Es gibt auch Wissenschaftler, die den Gott des Islam, Allah, als Mondgott sehen, der damit im krassen Widerspruch zu dem Gott der Bibel steht.

Die Erschaffung von Sonne und Mond, wie sie uns in der Bibel berichtet wird, widerspricht jeder Art von Sonnen- oder Mondverehrung – und das muss bis heute festgehalten werden: Gott ist der Schöpfer dieser Himmelskörper, die zwar wichtig für uns sind, aber die auch nicht ansatzweise zu verehren wären. Sie haben nur eine untergeordnete Rolle in der Schöpfung Gottes.

Sonne und Mond wurden von Gott auch als Zeichen geschaffen. Hier können wir einen Blick in die Zukunft werfen: Jesus Christus hat schon zu seinen Lebzeiten hier auf der Erde angekündigt, dass er einmal für alle Menschen sichtbar wiederkommen wird. In Matthäus 24 sagt er dazu in den Versen 29 und 30: „Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren… Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

Und in Offenbarung 6, 12 steht: „Und ich sah: Als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut.“

Gott sei Dank leben wir noch in der Zeit der Gnade, in der Gott jedem Menschen einen Weg anbietet, erst gar nicht in dieses Gericht Gottes kommen zu müssen.“

Johannes 3, 16 + 17:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet.“

Noch erstaunlicher als die Genialität der Schöpfung ist die Tatsache, dass Gott uns Menschen liebt! Er hat nicht die Welt, das Weltall, in Bewegung gesetzt wie ein Uhrmacher, der ein schönes Prachtstück geschaffen hat und dann nur noch zusieht, wie das Uhrwerk läuft und funktioniert – nein, Gott hat in diese Schöpfung, auf unsere Erde, uns Menschen gesetzt, um in uns ein Gegenüber zu haben, um mit uns in einer Beziehung zu leben!

Und selbst, als die Menschen auf diese Beziehung keinen Wert legten, hat Gott das Unvorstellbare möglich gemacht und die Strafe für unsere Ablehnung Gottes auf sich selbst geladen, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!

Im Gegensatz zu allen anderen Religionen müssen wir nicht erst mal bestimmte Leistungen erbringen, um uns Gott gnädig zu stimmen. Er ist uns in seiner Liebe gnädig und möchte uns diese persönliche Beziehung zu ihm wieder neu schenken. Wir brauchen nur an Jesus zu glauben, wir brauchen nur darauf zu vertrauen, dass Jesus damals mit seinem Tod alles für uns geregelt hat.

Jesus Christus möchte unser Erlöser, unser Retter sein, und er würde so gerne auch unser Herr sein, der unser Leben bestimmen und führen darf. Er als der Schöpfer und Erhalter des ganzen Weltalls weiß auch am besten, was für unser Leben gut ist. Wenn wir uns ihm anvertrauen, dann wird das nur gut für uns sein und wir werden auch in der Ewigkeit bei ihm sein dürfen, auch dann, wenn unser Mond und unsere Sonne nicht mehr existieren werden. Jesus sagt in Matthäus 24,35: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

Den Worten Jesu zu vertrauen, ist das Einzige, was für alle Ewigkeit zählt! So ist jedem Menschen zu wünschen, dass er diesem Jesus Christus vertraut, dem, der nicht nur den Mond und das ganze Weltall erschaffen hat, sondern auch jeden Einzelnen von uns – und der dabei gute, liebevolle Gedanken auch mit uns allen verbindet!

Hervorragend passend hierzu schließt sich das aktuelle „Wort zum Donnerstag“ an: „Lobsingt dem Herrn, denn Herrliches hat er getan! Das soll auf der ganzen Erde bekannt werden.“ (Jesaja 12,5)

Noch ganz erfüllt von diesem Ausblick auf so viel Genialität und Güte Gottes dürfen wir uns nun auf das nächste Café+ freuen: Am 8. September 2016 mit Prof. Dr. Stephan Holthaus (FTH Gießen) als Referent .mit dem Thema „Gnade – warum wir sie alle so bitter nötig haben“.