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Karfreitag, 10. April 2020 – ein wichtiger Tag, an dem wir uns an das Sterben unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha erinnern wollen – z,B,  mit dem Lesen der biblischen Texte jeweils am Ende der vier Evangelien oder durch das Miterleben eines Gottesdienstes (siehe unten) oder auch durch das Anhören der Passionsgeschichte im Oratorium Hinauf gen Jerusalem – einer eindrücklichen musikalischen Schilderung des Leidensweges Jesu.

Passionszeit – das Oratorium „Hinauf gen Jerusalem“ von August Rücker beschreibt musikalisch die Passion Jesu. Hier kann man es entweder in ganzer Länge oder auch abschnittweise hören!

Gottesdienste im Fernsehen bei Bibel TV und im ARD
Karfreitag, 10. April 2020
08:00 ERF Gottesdienst
zu Karfreitag aus der ev. freik. Gemeinde Imhausen
10:00 ERF Gottesdienst
zu Karfreitag mit dem Team des Theologischen Seminars Rheinland 
10.00 ARD
Evangelischer Gottesdienst zum Karfreitag aus der Dresdner Frauenkirche

Wort für die Woche

Gerade habe ich Psalm 8 gelesen – beeindruckend, wie David dort die Größe und Erhabenheit Gottes beschreibt: „HERR, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel“.

David konnte an einem klaren Nachthimmel bis zu 5.000 Sterne sehen – wir können heute mit hochtechnischen Geräten über 1 Milliarde Sterne ausmachen – welch ein Gott, der das alles geschaffen hat.

Und dann erwähnt David Kinder und Säuglinge – jede Geburt lässt uns doch immer wieder staunen über das Wunder eines solchen kleinen Geschöpfes – und damit wird in allen Landen an jedem Tag der Name unseres Gottes, des Schöpfers, herrlich gemacht!

Aber wenn man die Größe und Erhabenheit des allmächtigen Gottes ansieht – „was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst“? – Warum kümmert sich Gott denn noch um jeden Einzelnen von uns, obwohl er von den Menschen doch immer wieder sehr enttäuscht wurde und wird?

Der Mensch wurde von Gott als Krone der Schöpfung gestaltet, als Topprodukt dieses genialen Schöpfers – und er möchte, dass wir uns an der Weisheit und der Liebe des Schöpfers erfreuen und ihm freiwillig aus Dankbarkeit und Liebe dienen sollten.

Leider haben das schon die ersten Menschen nicht richtig verstanden und haben sich verführen lassen, das Gebot Gottes zu übertreten in dem irrigen Glauben, sie wüssten es doch besser als ihr Schöpfer – und bis heute denken die meisten Menschen so – ich kann besser ohne Gott auskommen.

Und dann hat Gott zu dem letzten Mittel gegriffen, er ist selbst in Gestalt Jesu auf diese Erde zu uns gekommen – und er hat all die Strafe, die wir für unsere Antihaltung Gott gegenüber verdient haben, auf sich genommen und sie am Kreuz auf Golgatha damals vor 2000 Jahren getragen, damit wir wieder in eine lebendige Beziehung zu dem Schöpfer der Welt eintreten können.

An dieses Ereignis erinnern wir uns zwar bei jeder Abendmahlsfeier, aber besonders auch am Karfreitag – wir müssen nur Ja sagen dazu und unser Leben unter die Herrschaft Jesu stellen – und dann dürfen wir noch viel mehr all die Wunder der Schöpfung Gottes genießen, weil sie uns zu immer neuer Dankbarkeit Gott gegenüber motivieren.

Wenn wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht gemeinsam Gottesdienste am Karfreitag und an Ostern feiern können, dann wird uns dadurch ja nicht die Erinnerung an das Wunder von Tod und Auferstehung Jesu verloren gehen, Ereignisse, die uns als Christen zutiefst geprägt haben – und die wir ganz sicher dann auch in später wieder möglichen Gottesdiensten als Gemeinde besonders feiern werden!

Aber auch im persönlichen Gedenken können wir uns an Karfreitag und Ostern die entsprechenden Bibeltexte (jeweils am Ende der vier Evangelien) anschauen – oder auch das Oratorium „Hinauf gen Jerusalem“ anhören, das die Passionsgeschichte musikalisch beschreibt (auf unserer Homepage www.efgwetzlar.de zu finden).

Ich wünsche uns eine Woche, in der wir in der Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung wieder voller Dankbarkeit Gott loben können.

Klaus Loh – 4. April 2020

Information
Im Zeichen der Corona-Krise wollen wir als Gemeinde auch ein Zeichen setzen und unseren Beitrag zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus leisten.
Wir wollen daher alle Gemeindeveranstaltungen – also auch unsere Gottesdienste – vorerst aussetzen.
Wir tun dies nicht aus Angst, sondern wir wollen unserer Verantwortung in unserer Gesellschaft nachkommen und damit auch bewusst Nächstenliebe üben.
Wir wollen die Zeit nutzen, um zuhause intensiv im Gebet einzutreten für die Verantwortlichen, für alle Personen im Gesundheitswesen, für alle Kranken und alle besonders Gefährdeten und besonders auch für unsere Gemeinde.
Wetzlar, 15. März 2020

 

 

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Wir treffen uns normalerweise jeden Sonntagmorgen um 10 Uhr in unserem Gemeindehaus, um Gottesdienst zu feiern.

Wir freuen uns, wenn wir Sie am Sonntag bei uns sehen! Sie sind herzlich willkommen.

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Neben dem Gottesdienst sonntagmorgens findet eine weitere interessante Veranstaltung statt – Café +, der Nachmittag mit dem gewissen Plus.

Wir freuen uns, wenn Sie uns besuchen!

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