Mut zur Entscheidung

Gottesdienst mit Klaus Loh am 14.07.2013 Jeden Tag treffen wir eine große Zahl von Entscheidungen – und jeden Tag erhalten wir eine Menge Angebote für alle Bereiche unseres Lebens. Wie können wir uns da orientieren? Was ist gut für uns, was schlecht? Was ist Geschmacksache? Wo ist jeder selbst verantwortlich und wo nicht? Der Hebräerbrief gibt Orientierungshilfen. Bibeltext: Hebräer 5, 14 Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Was bedeutet Jesus für mich?

Gottesdienst vom 11.3.2012 Als Christen treibt uns Vieles um. Als Menschen begeistern wir uns für alles Mögliche und Unmögliche. Doch wo hat Jesus Christus seinen Platz in unserem Leben? Was wissen wir über Jesus Christus? Sind wir uns bewußt, was es bedeutet, wenn Jesus sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“? Begreifen wir, was es für den Erschaffer und Herrscher der sichtbaren und unsichtbaren Welt bedeutete, Mensch zu werden und unschuldig zu leiden? Was bedeutet das alles für unseren Alltag? Grundlage ist die Bibel. Philipper 2,5-11.   Foto: sxc.hu /...

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Das Gesetz und Ich

Warum ich mit dem guten Gesetz nicht gut leben kann (Römer 7,7-25) Im Römerbrief Kapitel 7, Verse 7-25 macht der Apostel Paulus einige erschreckende Aussagen über den Menschen. Er meint, dass der Mensch nicht Herr über sich selbst ist, dass er nicht allein mit dem Verstand sein Verhalten steuern kann. Anscheinend gibt es im Menschen etwas, das die Kontrolle über sein Verhalten übernehmen kann. Es ist das, was die Bibel Sünde nennt – sie lenkt ihn, Dinge zu tun, von denen er eigentlich weiß, dass sie falsch sind. Noch nicht einmal das „Gesetz“ – Gottes Anweisungen an die Menschen, voller guter Richtlinien für ein gelingendes Leben auf der Erde – kann daran etwas ändern. Das Gesetz ist „geistlich“, der Mensch „fleischlich“ – das sind zwei ganz verschiedene Wellenlängen. Gottes Gesetz zeigt dem Menschen nur, dass er Veränderung braucht, aber es hat nicht die Kraft, ihn auch zu verändern. Wenn aber das Gesetz nicht die Lösung ist, wozu ist es dann überhaupt da? Und wo finden wir eine Lösung für das Problem der Sünde? Um diese Fragen zu beantworten, sagt Paulus drei Dinge über das Gesetz: 1) Das gute Gesetz führt zum Tod (7,7-12) Paulus hat in den bisherigen Kapiteln (Römer 1-6) erklärt, warum ein Mensch an Jesus glauben muss, um gerettet zu werden. Der Mensch braucht Rettung, weil er gesündigt hat – er hat sich (wie Adam in 1. Mose 3) gegen Gott und damit für den Tod entschieden. Dabei hat Paulus gesagt, dass auch das Gesetz allein nicht helfen kann – es macht die Lage eher noch schlimmer (5,20 und 7,5). „Ist das Gesetz dann Sünde?“ könnte man da fragen. „Nein“, stellt Paulus klar. Das Gesetz ist keine Sünde, aber es bietet eine Gelegenheit zur Sünde: Wenn ich eine Regel habe, kann ich sie auch brechen. Wenn ich gegen Gottes Regeln verstoße, begehe ich Sünde. Sünde wiederum führt zum Tod. Denn Gott ist gut und auch sein Gesetz zielt darauf, das Gute zu sichern. Wenn ich mich von ihm abwende, wende ich mich auch von dem ab, was gut für mich ist, und erlebe das, was die Bibel den „geistlichen Tod“ nennt. 2) Das gute Gesetz zeigt, wie verdorben ich bin (7,13-20) Nun folgt eine wichtige Frage: „Ist das gute Gesetz mir zum Tod geworden?“ Mit anderen Worten: Ist das Gesetz tödlich? Ist Gottes Gesetz Schuld an diesem ganzen Dilemma? Ist es vielleicht zu streng? Wenn der Mensch wirklich gut wäre, aber Gottes Maßstäben trotzdem nicht genügt, dann könnten wir nur schlussfolgern, dass Gottes Maßstab – sein Gesetz – zu streng ist. Dann wäre das Gesetz Schuld, indem es Menschen verurteilt, die sonst keine größeren Probleme hätten. Aber Paulus betont, dass der Mensch in jedem Fall ein Problem hat, nämlich die Sünde: die dunkle Seite des Menschen, das Böse in ihm. Gottes Gesetz dient lediglich dazu, die Sünde sichtbar zu machen. Es zeigt, wie verdorben der Mensch wirklich ist. 3) Das gute Gesetz hilft mir nicht ohne Jesus (7,21-25) Paulus erklärt weiter, dass das Gesetz eine zweifache Auswirkung hat: Einerseits führt es im Idealfall dazu, dass ein Mensch weiß, was richtig ist, und es auch tun will. Gleichzeitig bringt es aber die Sünde zutage, mit der er sich gegen Gott und das Gesetz richtet. Die Kluft zwischen dem Ideal und der Realität wird also umso größer und der Mensch findet sich in der verzweifelten Lage, dass er nicht so ist, wie er sein soll. Paulus drückt das so aus: „Ich elender Mensch!“ (7,24) Die Situation ist aber nicht aussichtslos, denn er fährt fort: „Dank sei Gott durch Jesus Christus unsern Herrn!“ Jesus bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma....

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