Jesus, unser Vorbild

Gottesdienst vom 9. September mit Daniel Lanz Wer Jesus war, prägt die Kirche bis heute. Sein Charakter bestimmt die DNA des christlichen Glaubens. Viele Christen nennen ihn ihr höchstes Vorbild. Junge Leute tragen WWJD-Armbänder: „What would Jesus do?“ – „Was würde Jesus tun?“ als eine Art kategorischer Imperativ. Doch wenn wir genau hinsehen, merken wir, dass Jesus vor allem für andere da war. Er half, er heilte, er diente. Und er hatte kein Problem damit, sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Ist das wirklich die DNA der christlichen Kirche? Wenn Menschen an Christen denken, denken sie dann zuerst an selbstlose Wohltäter, oder an verstaubte Institutionen? Wie kann Jesus wirklich auch heute noch unser Vorbild sein? Foto: marcos_bh /...

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Jesus unser Arzt?

Gottesdienst vom 12.8.2012 mit Daniel Lanz Als Jesus eines Tages Petrus besucht, merkt er, dass dessen Mutter gerade Fieber hat. Er nimmt ihre Hand und macht sie gesund. Kurze Zeit später versammelt sich das halbe Dorf vor der Haustür und alle Kranken werden geheilt. Warum steht diese Geschichte in der Bibel und was hat sie mit uns zu tun? Natürlich wollte Jesus den Kranken helfen. Aber es ging ihm auch darum, uns etwas über Gott zu zeigen. Gott will, dass Menschen gesund werden. Körperlich und geistlich, innen und außen. Dafür hat Jesus gelebt – er will unser Arzt sein. Was heißt das für unser Leben? Was verändert sich? Mehr dazu im Gottesdienst. Foto: sxc.hu...

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Stark werden

Gottesdienst vom 5.8.2012 mit Klaus Loh Epheser 3, 14 – 21   Mentales Training spielt heute im Leistungssport, auch bei den olympischen Spielen, eine hervorragende Rolle. Dabei ist das eigentlich keine neue Erkenntnis, dass es einen inneren Menschen gibt, der wesentlich unser Leben als Mensch bestimmt. Auch die Bibel spricht von diesem inneren Menschen – und die Bibel zeigt uns auch, wie sich Gott ein „mentales Training“ vorstellt, eine Stärkung des inneren Menschen. Gott sei Dank ist das, was Gott selbst sagt, immer noch das Beste für uns – denn er selbst hat ja den Menschen geschaffen und kennt deshalb auch sein Inneres viel besser als alle Psychologen der Welt. Paulus bezieht sich in unserem Text auf die vorherigen Kapitel, in denen er den unaussprechlichen Reichtum beschreibt, den wir in Christus haben und in denen er das Geheimnis der Gemeinde erläutert, das ihm, wie keinem anderen im NT von Gott geoffenbart wurde. Dabei zeigt er, dass durch die Gemeinde in Christus Jesus allen Menschen die Weisheit, die Gnade und die Liebe Gottes vermittelt werden soll – welch eine hervorragende Aufgabe für die Gemeinde Jesu. Wenn wir mental, am inneren Menschen, stark werden wollen, kommt es sehr darauf an, wofür wir stark werden wollen. Unsere Aufgabe als Christen ist, dass durch die Gemeinde in Christus Jesus allen Menschen die Weisheit, die Gnade und die Liebe Gottes vermittelt werden soll. Sind wir von dieser Aufgabe auch so begeistert, wie es die Sportler von den olympischen Wettkämpfen sind? Für diese Aufgabe nun sollen wir mental, am inneren Menschen, gestärkt werden. Mental gestärkt werden wir, wenn wir uns vor dem Vater in Demut und anbetend beugen (Vers 16). Besonders die Väter unter uns haben hier eine ganz große Verantwortung, weil sie in ihren Familien das Vaterbild Gottes widerspiegeln sollten, der uns in seiner großen Gnade und Liebe die Tür zu allem Wunderbaren aufschließen will. Die Weisheit und die Gnade und die Liebe Gottes sollen groß heraus kommen – dafür ist das Siegerpodest vorgesehen. Und es wäre nicht hilfreich dafür, wenn wir versuchen würden, für uns selbst oder für die Gemeinde noch zwei zusätzliche Podeste zu errichten – für unser Ziel gibt es nur ein einziges Podest, das Siegerpodest für unseren großen Gott – wir dürfen erst gar nicht auf den Gedanken kommen, für uns noch eine Medaille gewinnen zu müssen. Mental gestärkt werden wir, wenn wir Einsicht, Gewissen und Wille von diesem Vater bestimmen lassen. Vers 16: Er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen. Im griechischen Umfeld des Paulus verstand man unter dem inwendigen Menschen: Einsicht, Gewissen und Wille. Dabei ist Einsicht mehr als Erkenntnis. Einsicht ist verbunden mit dem Unterscheidungsvermögen für falsch und richtig.   Wo liegt die Grenze zwischen noch tolerierbaren Erkenntnisunterschieden und abzulehnenden falschen Erkenntnissen? Stark werden am inneren Menschen heißt „Einsicht“ gewinnen, das Unterscheidungsvermögen für falsch und richtig.   Stark werden am inneren Menschen heißt „ein sensibles Gewissen“ haben, das sich an den Maßstäben Gottes ausrichtet. Leider ist auch das in unserer Welt heute weithin verloren gegangen. „Wenn das Gewissen eine rote Ampel ist, dann bemühen sich die meisten, noch schnell bei Gelb über die Kreuzung zu kommen.“ Senta Berger Und schließlich verstand man unter dem inneren Menschen neben Einsicht und Gewissen den Willen. Stark werden am inneren Menschen heißt „unsere Einsicht in die Tat umsetzen zu können“. Und nun beschreibt Paulus, wie wir auf diesem Weg wirklich voran kommen können. Mental gestärkt werden wir, wenn Christus in uns wohnt und wir von seiner Liebe ausgefüllt werden Verse 17 – 19. Christus soll durch den Glauben...

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Eine tragfähige Grundlage

Jesus hatte immer wieder mit Leuten zu tun, die ihn respektierten und höflich mit ihm redeten, aber seine Botschaft ignorierten. Es war, als würden seine Worte völlig an ihnen vorbeigehen. Dabei war Jesus gekommen, um Menschen eine stabile Lebensgrundlage zu geben. Was er sagt, kann den Leuten doch nicht egal sein! Deshalb erzählt er eines Tages eine Geschichte über zwei Häuser. Eins hat ein solides Fundament, das andere nicht. Das eine hält auch heftigen Stürmen stand, das andere stürzt ein. Genauso, sagt Jesus, braucht auch jeder Mensch eine tragfähige Grundlage für sein Leben. Und genau das will er uns auch anbieten. Daniel Lanz spricht am 3. Juni über einen Abschnitt der Bibel. Das Buch Lukas, Kapitel 6, die Verse 46-49.   Fotos: sxc.hu / royalshot...

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Glaubensblockade

Gottesdienst am 18.3.2012 mit Rolf-Dieter Wiedenmann. Trotz all der Wunder, durch die Jesus unter ihnen seine Macht bewiesen hatte, glaubten viele nicht an ihn. 38 Denn es sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hatte: »Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? Und wem konnte sich der Herr mit seinem mächtigen Handeln offenbaren?« Jesus ist in Israel als Wanderprediger unterwegs und fasziniert viele. Er tut Wunder. Heilt einen Blinden. Läuft auf einem See. Macht 5000 Leute satt mit dem Inhalt eines Proviantbeutels. Als Jesus seinen nahen Tod ankündigt, hören die Menschen eine gewaltige Stimme aus dem Himmel, wie ein Donnern. Gott macht deutlich, dass er durch Jesus seinen Namen groß machen wird. Die Menschen merken es, und doch bleiben viele Jesus gegenüber skeptisch.  Wunder helfen offensichtlich nicht weiter bei einer „Glaubensblockade“ . Was ist der Grund für die Glaubensblockade und was kann sie lösen? Foto: sxc.hu /...

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