Gebet – ein echter Augenöffner

Gottesdienst aus der Epheserreihe mit Philipp Bußkamp am 20.10.2013 Für was beten Sie so? Schönes Wetter, die kranke Oma, gute Noten in der Schule, friedliche Nachbarn, Weltfrieden? Worum sich unsere Gebete drehen zeigt viel davon, welche Vorstellung wir von Gott und seinem Willen haben.Der Apostel Paulus hat auch gebetet. Und sein Gebet war ein echter Augenöffner für die Umbeteten: Die Gemeinde in Ephesus.Worum er gebetet hat und welche Perspektive er von Gott und von Gottes Familie – der weltweiten Gemeinde als Ganzem – hatte können sie im Predigttext erfahren. Und natürlich am Sonntag in der Predigt. Bibeltext: Epheser 1, 15-23...

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Gebet unter Druck

Gottesdienst mit Philipp Bußkamp am 23.06.2013 Was macht Ihr Gebetsleben aus? Wie gehen Sie mit Situationen um, die Sie herausfordern, wo es unbequem für Sie wird, wenn Sie für Jesus aufstehen? Im Leben der Gemeinde von Jerusalem kurz nach Jesu Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten gibt es Anschauungsmaterial, wie man reagieren könnte. Diese Reaktion und im Besonderen das Gebet der Gemeinde schauen wir uns Sonntag an. Herzliche Einladung zum Vor- und Mitdenken. Es geht um Apostelgeschichte, Kapitel 4. Lesen Sie doch schon mal rein! Foto: Grace-Winter /...

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Gott schweigt nicht

Gottesdienst am 15. Juli 2012 mit Daniel Lanz Gott spricht auf vielfältige Weise – so bezeugen es immerhin viele Menschen, die seine Stimme gehört haben. Einige haben erlebt, dass Gott durch einen Traum oder eine Vision zu ihnen gesprochen hat. Andere berichten davon, wie sie Gottes Geist beim Beten oder im Alltag leitet und auf bestimmte Gedanken bringt. Und doch scheint es manchmal so, als wäre es das Privileg einiger weniger, von Gott zu hören. Braucht es dazu vielleicht eine besondere Gabe oder eine außergewöhnliche Erfahrung? Oder spricht Gott nur zu denen, die daran glauben? Für Christen ist die Bibel der wichtigste Weg, von Gott zu hören. Sie hat eine so hohe Bedeutung, weil sie ohne Vorbedingungen für jedermann zugänglich ist. Martin Luther nannte das die äußere Klarheit der Schrift: Man kann die Bibel auch dann verstehen, wenn man keine religiöse Erfahrung hat oder noch nicht an Gott glaubt. Davon unterschied er die innere Klarheit der Schrift, den Glauben daran, dass sie auch wahr ist. Auch, wenn dieser Glaube nicht vorhanden ist, bleibt die Bibel verständlich und zugänglich. Natürlich ist Gottes Wort dadurch auch verwundbar: Jeder, der will, kann eine Bibel in die Hand nehmen und sein eigenes Urteil darüber fällen, sie annehmen oder ablehnen, kritisieren oder gar verbrennen. Aber das hat Gott in Kauf genommen, damit wirklich alle von ihm hören können. Denn Gott schweigt nicht. Im 2. Timotheusbrief erklärt der Apostel Paulus, wie Gott konkret durch die Bibel spricht. Sie ist von Gott eingegeben, um vier Dinge zu erreichen: Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen. (2. Timotheus 3,16; Neue Genfer Übersetzung) Die Schrift unterrichtet in der Wahrheit Wenn die Schrift „unterrichtet“, hört sich das zunächst etwas theoretisch an. Es geht darum, dass wir aus der Bibel lernen können, was wahr ist und was nicht. Solche Lehre ist heutzutage nicht mehr so beliebt, weil Tatsachen weniger eindrücklich sind als Erlebnisse. Die Lehre über Gott ist nicht dasselbe wie eine Erfahrung mit Gott, aber sie ist dennoch wichtig. C. S. Lewis vergleicht sie mit einer Landkarte: „Die Lehre ist nicht Gott selbst, sie ist nur eine Art Karte. Aber diese Landkarte beruht auf der Erfahrung hunderter Menschen, die einen wirklichen Zugang zu Gott hatten… Und wenn wir zu einem tieferen Verständnis von Gott gelangen wollen, müssen wir schon die Karte zur Hand nehmen.“ (C. S. Lewis, Pardon ich bin Christ, Basel 1982, S. 122) Die Schrift deckt Schuld auf Die Bibel ist nicht nur dazu da, bestimmte Lehren festzulegen. Sonst hätte schließlich eine Zusammenfassung von den entscheidenden Wahrheiten, die man glauben soll, gereicht. Doch es geht um mehr: Die Schrift will eine Begegnung mit Gott ermöglichen. Wer Gott begegnet, erkennt dabei häufig die eigenen Probleme. Denn Gott ist anders als die Gesellschaft, in der wir leben – frei von dem Unrecht und der Unzufriedenheit, die unsere Schlagzeilen bestimmen. Durch die Bibel beruft er Menschen, ihre Fehler zu erkennen und ebenfalls anders zu sein. Die Schrift bringt auf den richtigen Weg Der Kirchenvater Augustin (354-430 n. Chr.) kam mit 31 Jahren zum Glauben an Jesus. Er beschreibt seine entscheidende Begegnung mit Gott als einen Moment, in dem er einen Vers aus der Bibel las: „Ich nahm das Buch, öffnete es und las die erste Stelle, worauf mein Auge fiel: ‚Lebt ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht. Legt den Herrn Jesus Christus an, und sorgt nicht so für euren Leib, dass die...

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