Tagelichttauglich

Gottesdienst mit Klaus Loh am 08.12.2013 Licht und Dunkelheit kennzeichnen die Adventszeit. Die Dunkelheit bricht in unseren Breiten jetzt relativ früh an und die Nächte werden immer länger. Gerade in der Adventszeit versucht man, diese Dunkelheit mit Hunderttausenden von Lichtern zu bekämpfen. Aber noch so viele Leuchtmittel ersetzen das Tageslicht nicht. Dieser Gegensatz zwischen Licht und Dunkelheit spiegelt sich auch in unserem Leben wieder. Wie viele Menschen werden gerade in der Adventszeit traurig, fühlen sich einsam und alleine und empfinden eine Dunkelheit in ihrem Leben, die ihnen zu schaffen macht. Kann uns die Bibel da eine Hilfestellung geben, Dunkelheit in unserem Leben zu überwinden, um dann gerne frohen Herzens ans Tageslicht zu gehen ‑ also tageslichttauglich zu sein? Dieser Frage wollen wir in der Predigt nachgehen. Bibeltext: Johannes 1, 1 – 14 Foto: jonas_foyn / Flickr (CC BY...

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Jesus, mein Herr?

Die geistliche Hungersnot Jeder Mensch braucht Nahrung für seine Seele. Jeder Mensch ernährt seine Seele. Meistens handelt es sich dabei um schlechte Nahrung, Nahrung, die krank macht – Nahrung, die nicht sättigt – Nahrung, die den Hunger nach einem sinnvollen Leben nicht verschwinden lässt. Der Mensch braucht Sinn und Hoffnung wie das tägliche Brot. Viele Menschen versuchen, ihren Hunger im Materialismus, in Philosophien, in Religionen oder in guten Taten zu stillen. Doch sie bleiben immer hungrig. Nichts von alledem ernährt nachhaltig, sondern nur kurzzeitig und vordergründig. Doch es gibt eine gute Nachricht: In Jesus Christus findet jeder Mensch die geistliche Nahrung, die seinem Leben Sinn und Hoffnung gibt. Warum findet ein Mensch gerade in Jesus Christus Sinn und Hoffnung? Der Mensch wurde von Gott erschaffen. Wie jedes Kind sehnt er sich nach seinem Vater, nach dem, der ihn gemacht hat. Doch der Mensch hat sich von Gott abgewandt und ging seine eigenen Wege. Dadurch wurde er von dem getrennt, der allein ihm Sinn und Hoffnung geben kann. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, nahm die Rebellionen der Menschen, die Sünden, auf sich. Er schuf die Möglichkeit, wieder zum himmlischen Vater zurückzukehren. Jesus Christus sagt von sich selbst, dass er allein der Weg zum Vater im Himmel ist, niemand sonst (Joh.14,6). Manche Menschen haben das begriffen und sind bereit, Jesus als ihren Retter anzunehmen. Doch wie geht es dann weiter? Jesus freut sich, wenn wir ihm vertrauen. Doch er möchte auch der Herr in meinem Leben sein.  Erst dann kann er mein Leben so verändern, dass er mich zum Guten für Gott und für Menschen gebrauchen kann. Manchen Menschen, die Jesus verehren, ist dieser Preis zu hoch. Erlösung ja – Herrschaftswechsel nein (wie bei mir). Paulus erklärt in Römer 10,9 worauf es ankommt: „Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ Ist Jesus wirklich mein Herr?   Mein Besitz und mein Leben gehören Jesus Wenn ich Jesus nachfolge, heißt das, dass ich ihn als Herrn über mein Leben anerkenne. Wenn ich ihn als Herrn anerkenne, stelle ich mich selbst und alles was ich besitze unter seine Herrschaft. Was nützt es einem Menschen, irdischen Besitz zu haben, wenn er am Ende seines Lebens angekommen ist? Was nützt es einem Menschen, sein eigener Herr zu sein, wenn er sterben muss?   Mein Dienst gehört Jesus Sie vertrauen Jesus und wollen Ihr Leben mit ihm gestalten. Sie planen Ihr Leben und Ihren Alltag. Sie treffen alle Ihre Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen. Jesus ist Ihnen wichtig. Sie bitten ihn um seinen Segen, um seine Hilfe, um seine Bewahrung. Ist das so in Ordnung? Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Jesus vielleicht Ihr Leben gestalten will?   Jesus ist treu. Wenn wir Opfer an Zeit und Geld für ihn bringen, beschenkt er uns mit viel mehr, als was wir geopfert haben. Das sind in den seltensten Fällen materielle Segnungen. Doch es gibt Segnungen, die wiegen viel schwerer als Geld und Besitz.   Bin ich bereit, am Vorwärtskommen von Gottes Reich mitzuarbeiten, oder arbeite ich nur an meinem eigenen Vorwärtskommen? Diene ich als Christ wirklich Gott, oder diene ich vielleicht nur mir selbst? Dieselbe Frage müssen wir uns als Gemeinde stellen: Dienen wir als Gemeinde nur unserem eigenen Wohlbefinden, oder dienen wir als Gemeinde so, dass Menschen in der Welt Jesus Christus kennenlernen?     Foto: sxc.hu /...

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Vergänglichkeit – 15.1.2012

Der 15. Januar hat Vergänglichkeit zum Thema. Der Predigt zugrunde liegt das Wort aus Psalm 90,1-12 Sterben und Vergänglichkeit sind Teil unseres Lebens. Die Zeit, die wir auf der Erde verbringen ist verschwindend kurz im Vergleich mit der Ewigkeit Gottes. Der 90. Psalm macht uns deutlich, worum es geht: Gott ist ewig und unwandelbar. Er erschafft die Menschen und lässt sie sterben. Die kurze Lebenszeit auf der Erde ist entscheidend dafür, wo ein Mensch die Ewigkeit verbringt. Um diese Ewigkeit in Gottes ewiger Herrlichkeit verbringen zu können, muss der Mensch erkennen, dass er in Rebellion gegen Gott lebt. Doch Gott bietet ihm Erlösung und ewiges Leben an, wenn der Mensch seine Schuld vor Gott eingesteht und Jesus Christus als Herrn und Erlöser annimmt. Ist dies geschehen, dann gilt der Zuspruch des Apostels Paulus in Römer 8,18: „Diese Zeit der Leiden ist nichts im Vergleich der Herrlichkeit, die uns in der ewigen Welt Gottes erwartet.“ Foto:...

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