Glaube praktisch – der Jakobusbrief: Unser Reden

Gottesdienst mit Klaus Loh am 5.10.2014 Was können wir alles mit unserer Zunge ausrichten? Macht unser Reden anderen Mut? Und was sagt unser Reden über unser Inneres, unsere Haltung, aus? Wie Gott unser Reden sieht, wollen wir in der Predigt herausfinden. Bibeltext: Jakobus 3, 1-12

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Zeit zu schweigen – Zeit zu reden

Gottesdienst am 30.12.2012 mit Johannes Pfründer Wir reden zu schnell, zu voreilig, zu negativ. Wir verbreiten Gerüchte. Wir geben falsche Informationen und Halbwahrheiten ungeprüft weiter. Dabei besagt schon ein bekannter Spruch: „Erst denken, dann reden.“ Wir sollten also entweder schweigen oder den Gerüchten auf den Grund gehen. Erzählt mir jemand Negatives über eine dritte Person, dann sollte ich mich bei der beschuldigten Person nach der Wahrheit erkundigen. Erzähle ich das Gerücht einfach weiter oder dichte sogar noch etwas dazu, dann mache ich mich mitschuldig an Rufmord und Vorverurteilung. Wie gehen wir als Christen mit solchen Situationen und mit unseren Worten um? Antworten darauf in der Predigt. Bibeltext: Psalm 39; Jakobus 3, 4-10 Foto:...

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Gott schweigt nicht

Gottesdienst am 15. Juli 2012 mit Daniel Lanz Gott spricht auf vielfältige Weise – so bezeugen es immerhin viele Menschen, die seine Stimme gehört haben. Einige haben erlebt, dass Gott durch einen Traum oder eine Vision zu ihnen gesprochen hat. Andere berichten davon, wie sie Gottes Geist beim Beten oder im Alltag leitet und auf bestimmte Gedanken bringt. Und doch scheint es manchmal so, als wäre es das Privileg einiger weniger, von Gott zu hören. Braucht es dazu vielleicht eine besondere Gabe oder eine außergewöhnliche Erfahrung? Oder spricht Gott nur zu denen, die daran glauben? Für Christen ist die Bibel der wichtigste Weg, von Gott zu hören. Sie hat eine so hohe Bedeutung, weil sie ohne Vorbedingungen für jedermann zugänglich ist. Martin Luther nannte das die äußere Klarheit der Schrift: Man kann die Bibel auch dann verstehen, wenn man keine religiöse Erfahrung hat oder noch nicht an Gott glaubt. Davon unterschied er die innere Klarheit der Schrift, den Glauben daran, dass sie auch wahr ist. Auch, wenn dieser Glaube nicht vorhanden ist, bleibt die Bibel verständlich und zugänglich. Natürlich ist Gottes Wort dadurch auch verwundbar: Jeder, der will, kann eine Bibel in die Hand nehmen und sein eigenes Urteil darüber fällen, sie annehmen oder ablehnen, kritisieren oder gar verbrennen. Aber das hat Gott in Kauf genommen, damit wirklich alle von ihm hören können. Denn Gott schweigt nicht. Im 2. Timotheusbrief erklärt der Apostel Paulus, wie Gott konkret durch die Bibel spricht. Sie ist von Gott eingegeben, um vier Dinge zu erreichen: Denn alles, was in der Schrift steht, ist von Gottes Geist eingegeben, und dementsprechend groß ist auch der Nutzen der Schrift: Sie unterrichtet in der Wahrheit, deckt Schuld auf, bringt auf den richtigen Weg und erzieht zu einem Leben nach Gottes Willen. (2. Timotheus 3,16; Neue Genfer Übersetzung) Die Schrift unterrichtet in der Wahrheit Wenn die Schrift „unterrichtet“, hört sich das zunächst etwas theoretisch an. Es geht darum, dass wir aus der Bibel lernen können, was wahr ist und was nicht. Solche Lehre ist heutzutage nicht mehr so beliebt, weil Tatsachen weniger eindrücklich sind als Erlebnisse. Die Lehre über Gott ist nicht dasselbe wie eine Erfahrung mit Gott, aber sie ist dennoch wichtig. C. S. Lewis vergleicht sie mit einer Landkarte: „Die Lehre ist nicht Gott selbst, sie ist nur eine Art Karte. Aber diese Landkarte beruht auf der Erfahrung hunderter Menschen, die einen wirklichen Zugang zu Gott hatten… Und wenn wir zu einem tieferen Verständnis von Gott gelangen wollen, müssen wir schon die Karte zur Hand nehmen.“ (C. S. Lewis, Pardon ich bin Christ, Basel 1982, S. 122) Die Schrift deckt Schuld auf Die Bibel ist nicht nur dazu da, bestimmte Lehren festzulegen. Sonst hätte schließlich eine Zusammenfassung von den entscheidenden Wahrheiten, die man glauben soll, gereicht. Doch es geht um mehr: Die Schrift will eine Begegnung mit Gott ermöglichen. Wer Gott begegnet, erkennt dabei häufig die eigenen Probleme. Denn Gott ist anders als die Gesellschaft, in der wir leben – frei von dem Unrecht und der Unzufriedenheit, die unsere Schlagzeilen bestimmen. Durch die Bibel beruft er Menschen, ihre Fehler zu erkennen und ebenfalls anders zu sein. Die Schrift bringt auf den richtigen Weg Der Kirchenvater Augustin (354-430 n. Chr.) kam mit 31 Jahren zum Glauben an Jesus. Er beschreibt seine entscheidende Begegnung mit Gott als einen Moment, in dem er einen Vers aus der Bibel las: „Ich nahm das Buch, öffnete es und las die erste Stelle, worauf mein Auge fiel: ‚Lebt ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht. Legt den Herrn Jesus Christus an, und sorgt nicht so für euren Leib, dass die...

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