Keine halben Sachen

Gottesdienst vom 19.8.2012 mit Richard Straube Was uns ein halbes Bibelwort zu sagen hat Richard Straube liest ein Bibelwort vor, das viele Christen in diesem Jahr schon einmal gehört haben – meist im ersten Gottesdienst des Jahres. Dem Redner ist etwas aufgefallen: wenn man es nur zur Hälfte liest, kann das Missverständnisse geben. De Frage taucht auf: was geschieht, wenn man eine Botschaft nur halb weitergibt ? Und was kann es bedeuten, wenn man das ganze Wort zu Herzen nimmt ! Wir können merken, dass Gott uns etwas sehr Wichtiges sagen will. Das kann Leben verändern ! Sie sind herzlich eingeladen zu unserm Gottesdienst. Beginn 10.00 Uhr   Foto: sxc.hu...

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Gibt es ewiges Leben?

Gibt es sowas, wie Ewiges Leben? Lohnt denn das? Kann man das erwarten? Wie bekommt man das? Wieso brauchen wir es? Richard Straube spricht über ein einfaches Gleichnis und die Konsequenzen, die wir daraus ableiten können. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Herzlich willkommen in unserm Gottesdienst am Sonntag, dem 17.06. 10.00 Uhr in der efgwetzlar.   Foto: sxc.hu /...

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Gottes seelsorgliches Handeln

Richard Straube über Jeremia 30, 11-17 „Wie kann Gott das zulassen ! Warum das mir  ?! Das will ein ,lieber Gott’ sein?“ Solche Bemerkungen kann man öfter hören. Dahinter steckt eine weit verbreitete, aber völlig kurzsichtige, hausgemachte Vorstellung von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat ! Für viele ist Gott ganz fern. Nicht abgelehnt, vielleicht wohlwollend geduldet. Aber: ein persönlicher Gott ? Ein – mich – liebender Gott ? Oder nur eine Art Weihnachtsmann… ? Wie ist Gott wirklich ? Ich möchte nicht über andere herziehen ! Möchte uns sensibilisieren: Was bedeutet Gott mir ? Wie oft denke ich an ihn ? Was erwarte ich von ihm ? Welchen Platz hat er in meinem Leben ? Und – wenn mir das klar ist: Was kann ich – was können Bibelleser solchen falsch orientierten oder gar nicht unterrichteten Menschen sagen ? „Du musst eben glauben…“ genügt da nicht. Wie ist Gott wirklich ?! Jeremia: um 620-580 v. Chr.– lebte in einer Zeit gewaltiger politischer Umwälzungen: schwache, schwankende Regierungen, ein unbußfertiges Volk, das bei Götzen Hilfe suchte. Jerusalem erobert, das Volk in Gefangenschaft geführt. Jeremia bleibt bei dem zurückgebliebenen Überrest. Eine schreckliche, trostlose Zeit ! Die Menschen lehnten ihn ab, wollten nichts von Gott hören. Jeremia unter Tränen: macht kehrt zu dem lebendigen Gott ! Denn Gott – der liebende Gott –         will nicht den Tod der Sünder, sondern dass sie sich bekehren und leben ! Jeremia vertröstet nicht. Redet Klartext, damit die Menschen begreifen ! So  eine „göttliche Gebrauchsanweisung“ (Kap.30): Lies Jeremia 30, 11-17 Ein schrecklicher Text ? Eines harten, rächenden Gottes ? Ganz anders: Jeremia lässt die Menschen erkennen, dass Gott sie liebt.  Zeigt auf, was Sache ist, damit sie recht sehen lernen. Vers 11:  Gott hat aus Liebe einen Plan mit dir ! Sein Wille: Gemeinschaft mit IHM. Drum Hilfe zum Leben: erkenne, wo du stehst. Gott will nicht unsern Untergang, nicht Ende. Will, dass wir erkennen ! Zu-Recht-Weisung ist nötig ! Gottes Seelsorge beginnt damit, dass ER uns zur Rede stellt. Er will, dass wir aufhören, nach einem Schuldigen zu suchen, d.h. uns zu ent-schuldigen, für unschuldig zu erklären. Die Frage „Wie kann Gott das zulassen“ ist ungerechtfertigter Vorwurf; keine Hilfe – weder für Suchtmittel-Abhängige noch für „gute Bürger“. Wer Hilfe haben will, muss sich zur Rede stellen lassen – von Gott. „Ich will dir helfen“ – nicht, indem ich deine Probleme einfach wegnehme, sondern indem ich dich zum Nach-Denken bringe ! Die Schuldfrage muss also geklärt werden: nicht Eltern, Gesellschaft, Politiker, Kirche, Umstände, Umwelt, andere Menschen sind schuld an deiner Misere. Gott will helfen; darum „züchtigt“ er. Hör auf, dich zu „entschuldigen“ – damit Gott dir helfen kann ! Hör auf, zu fordern, zu verlangen… Hör doch erst mal hin ! V. 12-14 a:  Gott will, dass du deine Lage siehst Fang an, dich ehrlich zu sehen ! Nichts zu beschönigen. Ein Drogen-Abhängiger, mit dem ich diesen Text las, sagte spontan: „Das ist ja meine Situation !“ Unheilbare Schäden (Leber, Gehirn)? Sich so zu sehen, tut ganz schön weh ! Mein jetziger Zustand ist nur Folge meines falschen Umgangs mit mir. Meine Versuche ziehen mich runter: Abhängigkeit, Prostitution, Kriminalität, Dämonie. Ewiger Tod) Und keiner kann helfen (V. 13). Medizin, Psychiatrie, Selbsterfahrungsgruppen, Politkonzepte ? Utopie, Gesellschaft zu verändern ?  Alle „Liebhaber“ lassen ab von dir. Aber Gott will, dass  wir geöffnete Augen haben (siehe Apg 26,18). Wer Hilfe von Gott erwartet, muss bereit sein, nüchtern seine Lage zu sehen. V. 14 b: Gott lässt dich erkennen, mit wem du es zu tun hast „ICH habe dich geschlagen…“ Ein „lieber“ Gott ? O ja ! Liebe...

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